Der häufigste Fehler bei der Buchung ist die Wahl nach der Sitzzahl. Ein Fünfsitzer hat tatsächlich fünf Sitze, doch in den Kofferraum eines kleinen Hatchbacks passen zwei Handgepäckkoffer und ein Rucksack — nicht vier große Koffer für zwei Wochen Urlaub. Entscheidend ist das Kofferraumvolumen, nicht die Sitzzahl.
Wie viel Gepäck in welche Klasse passt
Ein Kleinwagen wie Fiat Panda oder VW Up hat rund 200 Liter Kofferraum, also zwei Handgepäckkoffer. Die Kleinwagenklasse darüber, etwa Seat Ibiza oder Renault Clio, bietet etwa 300 Liter: einen großen und zwei kleine Koffer. Kombi oder kompaktes SUV kommen auf 450 bis 600 Liter, das sind drei große Koffer. Vorsicht bei Siebensitzern — mit aufgestellter dritter Reihe ist der Kofferraum oft kleiner als beim Ibiza.
Automatik oder Schaltgetriebe
In Südeuropa ist das Schaltgetriebe der Standard, Automatik kostet meist 8 bis 15 Euro pro Tag mehr. Wenn Städte wie Barcelona oder Neapel, Staus an der Küste und Bergserpentinen auf dem Programm stehen, lohnt sich der Aufpreis. Automatikwagen sind in den Flotten zudem deutlich seltener — buchen Sie sie früh, vor allem für Juli und August.
Wann ein großes Auto eher stört
Siebensitzer und große SUVs lassen sich in historischen Zentren schlecht parken, und auf schmalen Bergstraßen — etwa der Abfahrt nach Sa Calobra auf Mallorca — fährt man mit ihnen unangenehm. Ab sechs Personen sind zwei kleinere Autos meist praktischer und günstiger als ein großes. Zusatznutzen: Die Gruppe kann sich tagsüber aufteilen.
Wenn Sie unsicher sind, schreiben Sie uns in der Anfrage, wie viele Personen mitfahren, wie viele Koffer Sie haben und wohin es geht. Das Angebot stellt ein Mensch zusammen, kein Algorithmus, und Sie hören innerhalb von 48 Stunden von uns. Die Anfrage ist unverbindlich und unsere Vermittlung kostenlos.